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Pressemitteilung vom 15. März 2011
Pressemitteilung vom 15. März 2011
Unser Mitgefühl gilt den Menschen in Japan
„Die Not der Menschen in Japan, nach den verheerenden Erdbeben, dem Tsunami und der Nuklearkatastrophe macht uns zu tiefst betroffen“, sagt Petra Tiemann Land-tagsabgeordnete und Vorsitzende der SPD im Landkreis Stade.
„Wir sind hier im Landkreis Stade durch die Atomkraftwerke Brokdorf, Brunsbüttel und Krümmel unmittelbar gefährdet. Sie gehören zu den ältestesten und störanfälligen Meilern und dürfen nicht am Netz bleiben.“, so Petra Tiemann, „Wir rufen alle Bürge-rinnen und Bürger auf, sich an den Protesten gegen die Atomkraft zubeteiligen“
Atomkraft ist nun mal eine Form der Energiegewinnung, die wir Menschen nicht voll-ständig kontrollieren können. Von ihr geht ein Risiko aus, das einfach zu groß. Das sieht auch inzwischen die große Mehrheit der Bevölkerung so. Die Entscheidung der Regierung die sieben ältesten deutschen Kernreaktoren vom Netz zu nehmen ist rich-tig, darf aber nicht nur den anstehenden Landtagswahlen geschuldet sein. Deutsch-land muss zu seinem ursprünglichen Ziel zurück: Ausstieg aus der Atomenergie bis zum Jahr 2020.
Das Ausmass dieser Atomkatastrophe für die Bevölkerung in Japan und dem Rest der Welt ist längst noch nicht absehbar. Immer wieder erreichen uns neue Schreckens-meldungen. Es ist sehr traurig, dass es erst eine solche Katastrophe braucht, um die Bundesregierung zu einer scheinbar kritischeren Einstellung zur Nutzung der Atomkraft zu bewegen.
Die Zukunft wird bestimmt von erneuerbaren Energien. Neben Investitionen in diese
Zukunftstechnologien brauchen wir mehr Anstrengungen bei Energieeinsparung und
Energieeffizienz, die Modernisierung des fossilen Kraftwerksparks bei Kohle und Gas sowie den Ausbau der Elektromobilität und kraftstoffsparender Antriebstechniken.
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